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LDH-B Double Nickase Plasmid (h) | sc-416429-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
LDH-B Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416429-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LDHB kodiert die LDH‑B‑(LDH‑1-)Untereinheit der Laktatdehydrogenase, ein zytosolisches Enzym, das die reversible Umwandlung von Pyruvat zu Laktat katalysiert und dabei zugleich NADH und NAD⁺ ineinander überführt. Durch die Steuerung des Pyruvat‑Laktat‑Flusses hilft LDH‑B, die Glykolyse mit dem mitochondrialen oxidativen Stoffwechsel zu koordinieren, und trägt unter wechselnden Sauerstoff- und Nährstoffbedingungen zur zellulären Redox‑Homöostase bei. Die Aktivität von LDHB wird häufig im Kontext der metabolischen Reprogrammierung untersucht, einschließlich Verschiebungen in der Laktatverwertung und im NAD⁺/NADH‑Gleichgewicht, die die biosynthetische Kapazität und Stressantworten beeinflussen. Eine veränderte LDHB‑Expression und die Zusammensetzung der LDH‑Isoformen wurden mit metabolischen Phänotypen in verschiedensten krankheitsrelevanten Modellen in Verbindung gebracht, darunter Tumorbiologie und erbliche Störungen des Intermediärstoffwechsels.
LDH-B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LDHB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LDHB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LDHB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LDHB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.