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LAPTM4B Double Nickase Plasmid (h) | sc-408254-NIC | 20 µg | $410.00 |
LAPTM4B (lysosomales Transmembranprotein 4 Beta) ist ein mehrfach die Membran durchspannendes Protein der lysosomalen/endosomalen Membran, das den intrazellulären Transport, lysosomenassoziierte Signalwege und die Membrandynamik reguliert. Es ist an endolysosomalen Transportprozessen beteiligt, die den Rezeptorumsatz und nachgeschaltete Signalwege wie PI3K/AKT sowie die Autophagie‑Lysosomen‑Homöostase beeinflussen und dadurch Zellstressantworten und die Nährstoffsensorik mitprägen. Eine veränderte LAPTM4B-Expression wurde in verschiedenen Tumorkontexten mit Änderungen in Proliferation, Invasion und dem Umgang mit Arzneistoffen in Verbindung gebracht, was es zu einem relevanten Ziel für die Aufklärung lysosomenzentrierter Mechanismen in Krankheitsmodellen macht. In menschlichen Zellen wird LAPTM4B außerdem hinsichtlich seiner Rollen in der vesikulären Organisation und der Modulation von Signalausgängen internalisierter Rezeptoren untersucht.
LAPTM4B Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LAPTM4B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LAPTM4B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LAPTM4B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LAPTM4B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.