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Laminin β-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402612-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Laminin β-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402612-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
LAMB2 kodiert Laminin β-2, eine essenzielle Untereinheit eines extrazellulären Matrixglykoproteins, das sich in Basalmembranen zu Laminin-Heterotrimeren zusammenlagert. Laminin β-2 unterstützt Zelladhäsion, Migration und Polarisierung, indem es die Matrix mit Rezeptoren wie Integrinen und Dystroglykan verbindet und dadurch die Organisation des Zytoskeletts sowie Überlebenssignale koordiniert. Es ist besonders relevant für spezialisierte Basalmembranen, darunter jene der glomerulären Filtrationsbarriere und der neuromuskulären Synapsen, wo es zur Aufrechterhaltung der strukturellen Integrität und gewebespezifischen Funktion beiträgt. Eine veränderte LAMB2-Expression oder pathogene Varianten sind mit Phänotypen einer Basalmembran-Dysfunktion assoziiert und machen LAMB2 zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung von Signalwegen an der Schnittstelle zwischen extrazellulärer Matrix und Zelle sowie von Filtrations- oder synaptischen Architekturprozessen.
Laminin β-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des LAMB2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von LAMB2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die LAMB2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit LAMB2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.