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Laminin α-5 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401168-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Laminin α-5 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401168-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
LAMA5 kodiert Laminin α-5, eine zentrale Untereinheit der Laminin-511- und Laminin-521-Heterotrimere, die Basalmembranen organisieren und die Adhäsion, Polarität und Differenzierung von Epithel- und Endothelzellen regulieren. Über Interaktionen mit Integrinen, Dystroglykan und anderen Rezeptoren der extrazellulären Matrix trägt Laminin α-5 zur Signalübertragung an Fokalkontakten und zu nachgeschalteten Signalwegen wie FAK/Src, PI3K–AKT und MAPK bei, die Migration und Überleben koordinieren. LAMA5-reiche Matrizes prägen die Gewebearchitektur in Haut, Nierenglomerulus, Lunge und Gefäßsystem und beeinflussen Barrierefunktion und Morphogenese. Eine fehlregulierte Ablagerung oder Signalgebung von Laminin α-5 ist mit einer veränderten Integrität der Basalmembran assoziiert und wurde u. a. im Kontext von Fibrose, entzündlichem Remodeling und Tumorinvasions-Mikroumgebungen untersucht.
Laminin α-5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen LAMA5-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Laminin α-5 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des LAMA5-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der LAMA5-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Laminin α-5-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native LAMA5-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Laminin α-5-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Laminin α-5-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem LAMA5-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.