Date published: 2026-10-28

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KV4.2 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402801-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • KV4.2 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • KV4.2 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom KV4.2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom KV4.2 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der KCND2-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: p-KV4.2: sc-377574
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    KV4.2 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402801-ACT
    20 µg
    $397.00

    KV4.2 CRISPR Activation Plasmid (h2)

    sc-402801-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    KCND2 kodiert die spannungsabhängige Kaliumkanal‑Untereinheit KV4.2, einen wesentlichen Vermittler schneller, transienter A‑Typ‑K+-Ströme in Neuronen und Kardiomyozyten. Indem KV4.2 die Repolarisation des Aktionspotentials, die Anpassung der Spike‑Frequenz (Spike-Frequency-Adaptation) und rückwärts propagierende Signale formt, beeinflusst es Erregbarkeit, synaptische Integration und aktivitätsabhängige Plastizität; reguliert wird dies u. a. durch Phosphorylierung und Hilfsuntereinheiten wie KChIPs und DPP6/10. Mit KCND2 verknüpfte Veränderungen der Kanalexpression oder -gating-Eigenschaften wurden mit neurologischen Phänotypen einschließlich Epilepsie und neurodevelopmentalen Störungen in Verbindung gebracht, und die von KV4.2 abhängigen Repolarisationsdynamiken sind relevant für Untersuchungen zur Arrhythmieanfälligkeit und zur kardialen Elektrophysiologie. Diese Eigenschaften machen KCND2 zu einem nützlichen Ziel für die Erforschung der Ionenkanalbiologie, von Erregbarkeitsnetzwerken und von Signalwegen, die die Membranleitfähigkeit feinabstimmen.

    KV4.2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen KCND2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    KV4.2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des KCND2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der KCND2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen KV4.2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native KCND2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von KV4.2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des KV4.2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem KCND2-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.