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KLF6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400888-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KLF6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400888-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KLF6 (Krüppel-like factor 6) kodiert einen Zinkfinger-Transkriptionsfaktor, der an GC-reiche Promotorelemente bindet, um Gene zu regulieren, die den Zellzyklusfortschritt, die Differenzierung und Antworten auf zellulären Stress steuern. Es ist an Transkriptionsprogrammen beteiligt, die sich mit p53-abhängigen Checkpoints und TGF-β-assoziierter Signalübertragung überschneiden, und prägt so eine kontextabhängige Kontrolle von Proliferation und Apoptose. Veränderte KLF6-Aktivität oder -Expression wurde mit gestörter Wachstumsregulation und entzündungsassoziierten Phänotypen in Verbindung gebracht, was es zu einem relevanten Knotenpunkt für die Untersuchung transkriptioneller Fehlregulation in der Biologie menschlicher Erkrankungen macht. In der biomedizinischen Forschung wird KLF6 häufig im Hinblick auf seine tumorunterdrückerähnlichen Funktionen, Gewebeumbauprozesse und die Stabilität genregulatorischer Netzwerke untersucht.
KLF6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KLF6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KLF6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KLF6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KLF6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.