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KIR2.1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401974-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KIR2.1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401974-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KCNJ2 kodiert den menschlichen inward-rectifier-Kaliumkanal Kir2.1, einen zentralen Determinanten des IK1-Stroms, der das Ruhemembranpotenzial stabilisiert und die terminale Repolarisation in erregbaren Zellen mitprägt. Die Funktion von Kir2.1 ist eng an die Phosphoinositid-Signalgebung der Membran gekoppelt, insbesondere an die PIP2-abhängige Kanalsteuerung (Gating), und trägt zur zellulären Erregbarkeit, zur Dynamik des Aktionspotenzials sowie zur Kaliumhomöostase bei. Eine gestörte KCNJ2-Aktivität ist mit vererbten Arrhythmie- und neuromuskulären Phänotypen assoziiert, darunter das Andersen-Tawil-Syndrom, und wird häufig im Kontext der kardialen Erregungsleitung, der Erregbarkeit der Skelettmuskulatur und des elektrophysiologischen Remodelings untersucht.
KIR2.1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNJ2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNJ2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNJ2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNJ2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.