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KIF1A Double Nickase Plasmid (h) | sc-404497-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
KIF1A Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404497-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KIF1A kodiert ein zur Kinesin-3-Familie gehörendes Mikrotubuli-Motorprotein, das den ATP-abhängigen anterograden Transport von Vorläufern synaptischer Vesikel und anderer Membran-Cargos entlang von Axonen antreibt. Durch die Kopplung des Cargo-Transports an das Mikrotubuli-Zytoskelett unterstützt KIF1A das Neuritenauswachsen, die Aufrechterhaltung von Synapsen sowie die neuronale Homöostase über lange Distanzen und ist in Signalwege eingebunden, die Vesikeldynamik, axonalen Transport und neuronale Polarität regulieren. Eine veränderte KIF1A-Funktion wird mit neuroentwicklungsbedingten und neurodegenerativen Phänotypen in Verbindung gebracht, die mit einer beeinträchtigten axonalen Cargo-Zustellung und synaptischer Dysfunktion einhergehen, wodurch KIF1A ein nützlicher Knotenpunkt zur Untersuchung transportabhängiger neuronaler Biologie in humanen Zellsystemen ist.
KIF1A Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KIF1A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KIF1A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KIF1A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KIF1A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.