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KCTD5 Double Nickase Plasmid (m) | sc-427353-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen *Kctd5* kodiert KCTD5, ein BTB/POZ-Domäne enthaltendes Protein, das als Adapter in Cullin-RING-E3-Ubiquitin-Ligase-Komplexen fungiert und die Substraterkennung sowie den ubiquitinabhängigen Proteinumsatz unterstützt. Durch die Regulation der Proteostase kann KCTD5 die Zellzyklusprogression, Signaltransduktion sowie synaptische bzw. neuronale Prozesse beeinflussen, indem es die Stabilität von Komponenten entsprechender Signalwege moduliert. Eine veränderte Aktivität des Ubiquitin–Proteasom-Systems ist breit relevant für neuroentwicklungsbezogene Phänotypen und für das mit Krebs assoziierte Rewiring von Signalwegen, was *Kctd5* zu einem nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien der Proteinkontrolle macht. In murinen Modellsystemen hilft die Perturbation von *Kctd5* zu untersuchen, wie Ubiquitinierung mit zellulären Stressantworten und Differenzierungsprogrammen verknüpft ist.
KCTD5 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Kctd5-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Kctd5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Kctd5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Kctd5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.