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JMJD2D Double Nickase Plasmid (h) | sc-404743-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
JMJD2D Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404743-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes KDM4D (JMJD2D) kodiert eine Histon-Lysin-Demethylase mit Jumonji-C-(JmjC)-Domäne, die vor allem repressive H3K9me2/3-Markierungen entfernt und dadurch die Chromatinzugänglichkeit sowie Transkriptionsprogramme moduliert. Durch die Umgestaltung lokaler epigenetischer Zustände beeinflusst JMJD2D DNA-Schadensantworten, die Zellzyklusprogression und replikationsassoziierte Chromatindynamiken und ist mit Signalwegen verknüpft, die Genomstabilität und die Belegung von Transkriptionsfaktoren koordinieren. Eine veränderte Regulation von KDM4D wurde mit der aberranten epigenetischen Umprogrammierung in krebsassoziierten Transkriptionsnetzwerken und weiteren Erkrankungen in Verbindung gebracht, die mit dysregulierten Chromatinmodifikationen einhergehen. Als modellhafter epigenetischer Regulator wird JMJD2D häufig untersucht, um zu klären, wie Histon-Demethylierung die Genexpression, die Chromatinstruktur und stressresponsive Signalwege beeinflusst.
JMJD2D Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KDM4D-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KDM4D abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KDM4D-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KDM4D-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.