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JAK1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-421199-NIC | 20 µg | $410.00 |
Jak1 kodiert JAK1, eine nichtrezeptorische Tyrosinkinase, die Zytokinrezeptoren mit nachgeschalteten STAT-Transkriptionsfaktoren koppelt und die Signalübertragung über kanonische JAK–STAT-Signalwege koordiniert. In Mauszellen ist JAK1 für Interferon- und mehrere Interleukinrezeptor-Antworten essenziell und prägt Programme der angeborenen und adaptiven Immunität, das Zellüberleben und die Differenzierung. Die Jak1-Aktivität ist in breitere entzündliche Signalnetzwerke eingebunden und kann – je nach Rezeptorkontext – den Austausch mit MAPK- sowie PI3K/AKT-Signalwegen beeinflussen. Fehlregulierte, JAK1-abhängige Signalübertragung wird häufig in Modellen immunvermittelter Entzündung, von Wirt–Pathogen-Reaktionen und onkogener Zytokinsignale untersucht.
JAK1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Jak1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Jak1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Jak1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Jak1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.