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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
JAK1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400439-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
JAK1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400439-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Janus-Kinase 1 (JAK1) ist eine nichtrezeptorassoziierte Tyrosinkinase, die Zytokinrezeptoren mit nachgeschalteten Transkriptionsprogrammen koppelt, am prominentesten über den JAK–STAT-Signalweg. In menschlichen Zellen ist JAK1 essenziell für die Signalübertragung durch Typ-I- und Typ-II-Interferone sowie mehrere Interleukine, indem es die Phosphorylierung von STAT-Proteinen ermöglicht und die Koordination angeborener und adaptiver Immunantworten unterstützt. Die JAK1-Aktivität steht außerdem mit MAPK- sowie PI3K/AKT-Signalwegen in Verbindung und beeinflusst je nach Kontext Proliferation, Differenzierung und Apoptose. Eine fehlregulierte JAK1-Signalgebung wurde mit entzündungsassoziierten Phänotypen, Immunflucht und aberranter Wachstumssignalgebung in Verbindung gebracht, was JAK1 zu einem häufigen Knotenpunkt für mechanistische Studien in der Immunologie und Krebsbiologie macht.
JAK1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des JAK1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von JAK1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die JAK1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit JAK1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.