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ISCA2 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-406334 | 20 µg | $397.00 |
ISCA2 kodiert ein konserviertes mitochondriales Protein, das für die Reifung und den Transport von Eisen-Schwefel-(Fe–S)-Clustern erforderlich ist und damit den Aufbau Fe–S-abhängiger Enzyme unterstützt, die an der oxidativen Phosphorylierung, der mitochondrialen Translation und der Redox-Homöostase beteiligt sind. Über seine Funktion im spät wirkenden ISC‑Signalweg trägt ISCA2 zur Aufrechterhaltung der Atmungskettenfunktion bei und schützt Zellen vor metabolischem Stress, der mit einem gestörten Elektronentransport zusammenhängt. Störungen von ISCA2 wurden mit mitochondrialer Dysfunktion und neurodegenerativen Phänotypen in Verbindung gebracht, die mit einer defekten Fe–S‑Cluster-Biogenese vereinbar sind. Entsprechend wird ISCA2 häufig im Kontext der mitochondrialen Qualitätskontrolle, des Energiestoffwechsels und von Signalwegen untersucht, die den Eisenhaushalt mit Genomstabilität und zellulären Stressantworten koppeln.
Das ISCA2 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des ISCA2-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des ISCA2-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von ISCA2 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die ISCA2-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von ISCA2-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der ISCA2-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.