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IRP-2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-425717-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Ireb2** kodiert das **iron regulatory protein 2 (IRP-2)**, einen RNA-bindenden Faktor, der die Eisenhomöostase posttranskriptionell steuert, indem er **eisenresponsive Elemente (IREs)** in Ziel-mRNAs wie denen des **Transferrinrezeptors 1** und von **Ferritin** erkennt. Durch die eisen- und sauerstoffabhängige Regulation der IRP-2-Stabilität verknüpft **Ireb2** die zelluläre Eisenverfügbarkeit mit Signalwegen, die den mitochondrialen Stoffwechsel, das Redoxgleichgewicht sowie die Biosynthese von Häm- und Eisen-Schwefel-Clustern steuern. Eine Störung der IRP-2-Aktivität kann die Pools labilen Eisens und die Antworten auf oxidativen Stress verschieben und so eine Verbindung zwischen Eisen-Dyshomöostase und Neurodegeneration, anämieassoziierten Phänotypen sowie inflammatorischer Signalgebung in mehreren Geweben herstellen. Diese Eigenschaften machen **Ireb2** zu einem nützlichen Lokus für mechanistische Untersuchungen der eisenabhängigen Genregulation, der Anfälligkeit für Ferroptose und der metabolischen Anpassung in Mausmodellen und kultivierten Zellen.
IRP-2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ireb2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ireb2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ireb2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ireb2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.