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IRF-4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400288-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
IRF-4 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400288-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das humane **IRF4**-Gen kodiert den Interferon-Regulationsfaktor 4 (IRF-4), einen abstammungslinienprägenden Transkriptionsfaktor, der die Differenzierung von Immunzellen und stimulusabhängige Programme der Genexpression steuert. IRF-4 wirkt mit PU.1, BATF und NF-κB zusammen, um die Zugänglichkeit von Enhancern und die Transkriptionsausgänge zu regulieren, die die B‑Zell-Reifung, die Entwicklung von Plasmazellen, die T‑Zell-Aktivierung und die Zytokinproduktion kontrollieren. Es integriert Signale aus Antigenrezeptoren und Zytokin-Signalwegen, um während Immunantworten metabolische und proliferative Zustände zu koordinieren. Eine fehlregulierte IRF4-Aktivität und veränderte Transkriptionsnetzwerke sind an immunvermittelten Entzündungen und der Biologie hämatologischer Malignome beteiligt, was IRF-4 zu einem zentralen Knotenpunkt für mechanistische Studien der Immun-Signalübertragung und Transkriptionsregulation macht.
IRF-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IRF4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IRF-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IRF4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IRF4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IRF-4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IRF4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IRF-4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IRF-4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IRF4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.