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IRF-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402135-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IRF-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402135-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane Gen **IRF2** kodiert den Interferon-Regulationsfaktor 2 (IRF-2), einen DNA-bindenden Transkriptionsfaktor, der Programme interferon-stimulierter Gene sowie allgemeinere, zytokinresponsive Transkription moduliert. IRF-2 bindet an interferon-stimulierte Response-Elemente und prägt so die Signalübertragung der angeborenen Immunität; dadurch beeinflusst es Prozesse wie antivirale Abwehr, inflammatorische Homöostase und zellzyklusgekoppelte transkriptionelle Kontrolle. Über Crosstalk mit JAK/STAT-vermittelten Interferon-Signalwegen und anderen Transkriptionsregulatoren kann IRF-2 Ausmaß und Dauer der Expression von Immun-Genen feinjustieren. Eine dysregulierte IRF2-Aktivität wurde in experimentellen Systemen mit veränderten Immun-Signalphänotypen in Verbindung gebracht, die für die Infektionsbiologie, Autoimmunität und tumorassoziierte Mechanismen der Immunflucht relevant sind.
IRF-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IRF2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IRF2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IRF2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IRF2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.