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Integrin αX/ITGAX/CD11c CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401765-ACT | 20 µg | $397.00 |
ITGAX kodiert Integrin αX (CD11c), eine α‑Untereinheit, die mit Integrin β2 (CD18) ein Heterodimer bildet und so den Komplementrezeptor 4 (CR4) erzeugt – einen zentralen Adhäsions- und Phagozytoserezeptor auf Zellen der myeloischen Linie. CD11c vermittelt Zell‑Zell‑ und Zell‑Matrix‑Interaktionen, den Leukozytentransport sowie die komplementabhängige Erkennung iC3b‑opsonisierter Zielstrukturen und integriert Signale aus dem „inside‑out“-Integrin‑Signalweg, um das Zytoskelett‑Remodeling und die Bildung immunologischer Synapsen zu regulieren. Über koordinierte Wechselwirkungen mit der Fc‑Rezeptor‑Signalgebung und nachgeschalteten Kinase‑Netzwerken beeinflusst ITGAX die Antigenaufnahme, die Reifung dendritischer Zellen und inflammatorische Zytokinprogramme. Eine dysregulierte ITGAX‑Expression oder eine erhöhte Häufigkeit von CD11c+‑Zellen wird häufig genutzt, um Immuninfiltration und myeloische Aktivierungszustände bei Krebs, autoimmuner Entzündung und chronischen Infektionen zu stratifizieren und damit mechanistische Studien zur myeloid getriebenen Krankheitsbiologie zu unterstützen.
Integrin αX/ITGAX/CD11c Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ITGAX-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Integrin αX/ITGAX/CD11c Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ITGAX-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ITGAX-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Integrin αX/ITGAX/CD11c-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ITGAX-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Integrin αX/ITGAX/CD11c-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Integrin αX/ITGAX/CD11c-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ITGAX-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.