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Integrin αV/ITGAV/CD51 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400506-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Integrin αV/ITGAV/CD51 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400506-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ITGAV kodiert Integrin αV (CD51), eine α‑Untereinheit, die mit mehreren β‑Integrinen (z. B. β3, β5, β6, β8) dimerisiert und dadurch Rezeptoren für Liganden der extrazellulären Matrix mit RGD‑Motiven bildet, etwa Vitronectin, Fibronectin und Osteopontin. Über adhäsionsabhängige Outside‑in‑Signalübertragung regulieren αV‑haltige Integrine die Dynamik fokaler Adhäsionen, den Umbau des Zytoskeletts und die Zellmigration über Signalwege einschließlich FAK/SRC, PI3K–AKT und MAPK/ERK. ITGAV trägt außerdem zur Mechanotransduktion bei und kann über spezifische Heterodimere die Aktivierung von TGF‑β in der extrazellulären Mikroumgebung modulieren, wodurch epithelial‑mesenchymale Programme und Gewebeumbau beeinflusst werden. Eine fehlregulierte αV‑Integrin‑Signalgebung wird häufig im Kontext von Tumorzellinvasion, Angiogenese, Fibrose und dem Trafficking entzündlicher Zellen untersucht, weshalb ITGAV ein häufiges Ziel in Studien zu Adhäsion und mikroumgebungsabhängiger Signalübertragung ist.
Integrin αV/ITGAV/CD51 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ITGAV-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ITGAV abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ITGAV-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ITGAV-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.