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Integrin αIIb/ITGA2B/CD41 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400614-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Integrin αIIb/ITGA2B/CD41 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400614-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
ITGA2B kodiert das Integrin αIIb (CD41), einen in Thrombozyten und Megakaryozyten angereicherten Adhäsionsrezeptor, der mit Integrin β3 zu einem Heterodimer (αIIbβ3) assoziiert und während der Thrombozytenaggregation die Bindung von Fibrinogen und dem von‑Willebrand‑Faktor vermittelt. Nach Ligandenbindung löst αIIbβ3 Inside-out- und Outside-in-Signale aus, die über Signalwege unter Beteiligung von Talin/Kindlin, Src‑Familienkinasen, FAK, PI3K–AKT und MAPK die Zytoskelettumgestaltung, die Dynamik fokaler Adhäsionen und die Granulasekretion koordinieren. Die Expression von ITGA2B und seine Verfügbarkeit an der Zelloberfläche sind zentral für die Thrombopoese und die Bildung des hämostatischen Pfropfs und verknüpfen diese Achse mit Studien zur Thrombozytenfunktion, zu Reaktionen auf Gefäßverletzungen und zum inflammatorischen Crosstalk. Fehlregulationen oder erbliche Defekte in ITGA2B sind mit Störungen der Thrombozytenadhäsion und -aggregation assoziiert und bieten einen mechanistischen Ansatzpunkt zur Untersuchung abnormaler Blutungsphänotypen und der Megakaryozytenreifung.
Integrin αIIb/ITGA2B/CD41 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ITGA2B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Integrin αIIb/ITGA2B/CD41 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ITGA2B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ITGA2B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Integrin αIIb/ITGA2B/CD41-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ITGA2B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Integrin αIIb/ITGA2B/CD41-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Integrin αIIb/ITGA2B/CD41-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ITGA2B-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.