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IL-4Rα Double Nickase Plasmid (m) | sc-421111-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-4Rα Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421111-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Il4ra kodiert die alpha-Kette des murinen Interleukin-4-Rezeptors (IL-4Rα), eine gemeinsame Rezeptoruntereinheit für IL-4 und IL-13, die Signale der Typ-2-Immunität integriert. Nach Ligandenbindung und Bildung des Rezeptorkomplexes aktiviert IL-4Rα JAK/STAT-Signalwege, insbesondere STAT6, um Transkriptionsprogramme zu steuern, die die Differenzierung von Lymphozyten, die Polarisierung von Makrophagen, epitheliale Antworten und den Immunglobulin-Klassenwechsel kontrollieren. Die IL-4Rα-abhängige Signalübertragung prägt allergische Entzündungen, bronchiale Hyperreagibilität und fibrotischen Umbau und ist zudem relevant für die Immunregulation bei der Wirtsabwehr sowie für myeloide Zellphänotypen im Tumorumfeld. Eine fehlregulierte IL-4/IL-13–IL-4Rα-Aktivität wurde in experimentellen Modellen von Asthma, Dermatitis und anderen Th2-dominierten entzündlichen Erkrankungen in Zusammenhang gebracht.
IL-4Rα Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Il4ra-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Il4ra abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Il4ra-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Il4ra-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.