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IL-2Rβ Double Nickase Plasmid (h) | sc-403250-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-2Rβ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403250-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IL2RB kodiert die Beta‑Kette des Interleukin‑2‑Rezeptors (IL‑2Rβ; CD122), eine gemeinsame Signaleinheit des hochaffinen IL‑2‑Rezeptors und des IL‑15‑Rezeptorkomplexes. Nach Bindung des Zytokins an IL2RA/IL2RG bzw. IL15RA/IL2RG koppelt IL‑2Rβ an JAK1/JAK3 und aktiviert STAT5 sowie die PI3K‑AKT‑ und MAPK‑Signalwege. Dadurch werden transkriptionelle Programme geprägt, die Überleben, Proliferation und Differenzierung von Lymphozyten steuern. Diese Signalkaskade ist zentral für die Homöostase von T‑ und NK‑Zellen, die Funktion regulatorischer T‑Zellen und die Immuntoleranz, weshalb IL2RB häufig in Studien zur Immunfehlregulation untersucht wird. Eine veränderte IL2RB‑Aktivität bzw. veränderte Signalstärke ist relevant für Untersuchungen zu Autoimmunität, Immundefizienz und Mechanismen entzündlicher Erkrankungen in humanen Immunzellmodellen.
IL-2Rβ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IL2RB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IL2RB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IL2RB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IL2RB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.