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IL-2Rα Double Nickase Plasmid (h) | sc-401262-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-2Rα Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401262-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IL2RA kodiert die Alpha-Kette des Interleukin-2-Rezeptors (IL-2Rα, CD25), eine hochaffine Komponente des IL-2-Rezeptorkomplexes, die zusammen mit IL2RB und IL2RG die IL-2-Erkennung vermittelt. Die Aktivierung von Rezeptoren, die IL-2Rα enthalten, fördert eine JAK1/JAK3-abhängige STAT5-Signalübertragung sowie umfassendere Transkriptionsprogramme, die Proliferation, Überleben und Differenzierung von T-Zellen regulieren – mit besonderer Bedeutung für den Erhalt regulatorischer T-Zellen und die Immunhomöostase. Die CD25-Expression wird während der Lymphozytenaktivierung dynamisch reguliert und hilft, die Zytokin-Empfindlichkeit innerhalb der IL-2/STAT-Achse fein abzustimmen. Eine fehlregulierte IL2RA-Signalgebung oder -Expression wurde mit immunvermittelten Pathologien und veränderten funktionellen T-Zell-Zuständen in Verbindung gebracht, weshalb IL2RA ein häufiges Ziel mechanistischer Studien in der Immunologie ist.
IL-2Rα Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IL2RA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IL2RA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IL2RA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IL2RA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.