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IL-21R Double Nickase Plasmid (m) | sc-425627-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-21R Double Nickase Plasmid (m2) | sc-425627-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Il21r kodiert IL-21R, eine Untereinheit eines Typ-I-Zytokinrezeptors, die sich mit der gemeinsamen γ-Kette zum funktionellen IL-21-Rezeptorkomplex zusammenschließt. Die IL-21R-Signalübertragung aktiviert JAK/STAT-Signalwege, insbesondere STAT3, und koordiniert Transkriptionsprogramme, die die B‑Zell-Differenzierung und Antikörperantworten, Interaktionen mit T‑follikulären Helferzellen sowie Effektorfunktionen von CD8‑T‑Zellen und NK‑Zellen regulieren. Über diese immunregulatorischen Schaltkreise trägt IL-21R zur Dynamik der Keimzentren, zur Klassenwechselrekombination und zu Netzwerken entzündlicher Zytokine bei. Eine fehlregulierte IL‑21/IL‑21R-Aktivität wurde mit immunvermittelter Pathologie und veränderter Wirtsabwehr in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als mechanistischen Knotenpunkt in Studien zu Autoimmunität, chronischer Entzündung und infektionsassoziiertem Immun-Remodeling unterstützt.
IL-21R Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Il21r-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Il21r abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Il21r-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Il21r-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.