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IL-17R Double Nickase Plasmid (m) | sc-421093-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-17R Double Nickase Plasmid (m2) | sc-421093-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Il17ra** kodiert **IL-17R**, eine Typ-I-Transmembran-Rezeptoruntereinheit, die Zytokine der IL-17-Familie bindet und dadurch proinflammatorische Signalwege in epithelialen und stromalen Kompartimenten sowie in myeloischen Zelllinien initiiert. Die Ligandenbindung fördert die Rekrutierung des Adaptors **ACT1** und die Aktivierung nachgeschalteter **NF-κB**-, **MAPK**- und **C/EBP**-Signalwege, wodurch Chemokin- und Zytokinprogramme angestoßen werden, die die Mobilisierung von Neutrophilen und die Barriereimmunität koordinieren. Die IL-17R-Signalgebung überschneidet sich mit Th17-getriebenen Immunantworten und trägt in Modellen autoimmuner und entzündlicher Erkrankungen – darunter Arthritis, Dermatitis und Atemwegsentzündung – zu Gewebeentzündung und -umbau bei. Die Aufklärung der Funktion von **Il17ra** ist daher wichtig, um zytokingetriebene Mechanismen der Wirtsabwehr und die Regulation entzündlicher Netzwerke in Mausmodellen zu untersuchen.
IL-17R Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Il17ra-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Il17ra abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Il17ra-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Il17ra-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.