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IL-12Rβ2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-406442-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IL-12Rβ2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-406442-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes IL12RB2 kodiert die IL-12-Rezeptor-β2-Untereinheit (IL-12Rβ2), einen essenziellen Bestandteil des hochaffinen IL-12-Rezeptorkomplexes zusammen mit IL12RB1, der überwiegend auf aktivierten T-Zellen und NK-Zellen exprimiert wird. Nach Bindung von IL-12 vermittelt IL-12Rβ2 die Aktivierung von JAK2/TYK2 und die nachgeschaltete Phosphorylierung von STAT4, was die Th1-Polarisation, die IFN-γ-Produktion und die Programmierung zytotoxischer Effektor-Funktionen fördert. Diese Signalachse integriert sich in Netzwerke inflammatorischer Zytokine und prägt so die zellvermittelte Immunität und die Immunüberwachung. Eine dysregulierte IL12RB2-Expression oder -Signalübertragung wurde mit veränderter Immunreaktivität bei Infektionen, Autoimmunität und tumorgebundener Immunflucht in Verbindung gebracht, wodurch es ein nützliches Ziel für mechanistische Studien zur zytokingetriebenen Differenzierung und Funktion darstellt.
IL-12Rβ2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IL12RB2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IL12RB2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IL12RB2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IL12RB2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.