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IGFBP1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400915-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
IGFBP1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400915-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das insulinähnliche Wachstumsfaktor-bindende Protein 1 (IGFBP1) ist ein sezernierter Regulator der IGF-Bioverfügbarkeit, der die IGF1/IGF2-Signalübertragung moduliert, indem es Liganden bindet und deren Interaktion mit IGF-Rezeptoren beeinflusst. Es trägt zur endokrinen und metabolischen Homöostase bei, indem es Signale aus dem Ernährungszustand, der Insulinsignalgebung und hepatischen Transkriptionsprogrammen integriert und so die nachgeschaltete Aktivität der PI3K–AKT- und MAPK-Signalwege mitprägt. IGFBP1 beeinflusst außerdem in IGF-abhängiger Weise Entscheidungen über Zellwachstum und Überleben und kann mit Komponenten der extrazellulären Matrix interagieren, um den Gewebeumbau zu steuern. Eine veränderte IGFBP1-Expression wurde mit metabolischer Dysregulation in Verbindung gebracht und wird häufig in Studien zur Leberphysiologie, zu Entzündung sowie zu signalbiologischen Kontexten im Zusammenhang mit Krebs untersucht.
IGFBP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IGFBP1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IGFBP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IGFBP1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IGFBP1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IGFBP1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IGFBP1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IGFBP1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IGFBP1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IGFBP1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.