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IFN-γ/Interferon gamma CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-421050-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
IFN-γ/Interferon gamma CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-421050-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Mouse Ifng kodiert Interferon gamma (IFN-γ), ein pleiotropes Typ-II-Interferon, das angeborene und adaptive Immunantworten koordiniert, indem es Makrophagen aktiviert und die Polarisation von T‑Helfer‑1‑Zellen (Th1) prägt. IFN-γ signalisiert hauptsächlich über IFNGR1/IFNGR2 und aktiviert dabei JAK1/JAK2 sowie STAT1, wodurch interferon‑stimulierte Gene induziert werden, die Antigenprozessierung und ‑präsentation, antimikrobielle Abwehrmechanismen und immunregulatorische Rückkopplung verstärken. Dieses Zytokin greift in NF‑κB‑ und IRF‑gesteuerte Transkriptionsprogramme ein und beeinflusst dadurch die Chemokinproduktion, die MHC‑Expression und zelluläre Differenzierungszustände. Eine fehlregulierte IFN-γ‑Aktivität wird mit entzündlichen und autoimmunen Erkrankungen, einer veränderten Anfälligkeit gegenüber Pathogenen, der Immunüberwachung von Tumoren und neuroinflammatorischen Prozessen in Verbindung gebracht, wodurch Ifng einen zentralen Knotenpunkt für mechanistische Studien in der Immunologie darstellt.
IFN-γ/Interferon gamma Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Ifng-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IFN-γ/Interferon gamma Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Ifng-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Ifng-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IFN-γ/Interferon gamma-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Ifng-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IFN-γ/Interferon gamma-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IFN-γ/Interferon gamma-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Ifng-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.