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IFN-β Double Nickase Plasmid (h) | sc-418564-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IFN-β Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418564-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
IFNB1 kodiert humanes Interferon‑β (IFN‑β), ein Typ‑I‑Interferon, das als Antwort auf Virusinfektionen und auf die Erkennung von Nukleinsäuren über Mustererkennungsrezeptoren wie RIG‑I‑ähnliche Rezeptoren und cGAS–STING sezerniert wird. IFN‑β signalisiert über den IFNAR‑Rezeptor, aktiviert JAK–STAT‑Signalwege und induziert interferon‑stimulierte Gene, die antivirale Restriktion, Antigenpräsentation und das Zusammenspiel zwischen angeborener und adaptiver Immunantwort prägen. Dieses Programm beeinflusst zellintrinsische Stressantworten und Zytokinnetzwerke; eine Fehlregulation ist mit abweichender Entzündungssignalgebung und veränderter Wirtsabwehr verknüpft. Die Biologie von IFNB1/IFN‑β wird daher häufig in Modellen von Infektionen, Interferonopathien und immunvermittelten Pathologien untersucht, um vorgelagerte Sensorik und nachgelagerte transkriptionelle Antworten zu entschlüsseln.
IFN-β Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IFNB1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IFNB1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IFNB1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IFNB1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.