
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
IFITM1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-416878-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
IFITM1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-416878-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Interferon-induzierte Transmembranprotein 1 (IFITM1) ist ein kleines, membranassoziiertes, durch Interferon stimuliertes Gen, das die angeborene Immun-Signalübertragung moduliert und das Eindringen sowie die Replikation verschiedener behüllter Viren einschränkt, indem es Membraneigenschaften und den endosomalen Transport verändert. Seine Expression wird nachgeschaltet von Typ-I/II-Interferon-Signalwegen über JAK-STAT-Signalgebung induziert und trägt zu zellulären antiviralen Programmen sowie zu Immun–Epithel-Interaktionen bei. IFITM1 ist zudem an Prozessen beteiligt, die mit Zelladhäsion, Proliferation und Stressantworten verknüpft sind, und verbindet damit Interferon-Signalgebung mit umfassenderen transkriptionellen Netzwerken und Membran-Remodeling. Eine dysregulierte IFITM1-Expression wurde in entzündlichen Kontexten sowie in mehreren Krebszusammenhängen beschrieben, was IFITM1 zu einem nützlichen Marker und funktionellen Knotenpunkt für Studien zu Wirt–Pathogen-Interaktionen und tumorassoziierten Interferonantworten macht.
IFITM1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen IFITM1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
IFITM1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des IFITM1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der IFITM1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen IFITM1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native IFITM1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von IFITM1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des IFITM1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem IFITM1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.