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IDS Double Nickase Plasmid (h) | sc-404268-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
IDS Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404268-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane IDS-Gen kodiert die Iduronat-2-Sulfatase, eine lysosomale Sulfatase, die für den schrittweisen Abbau der Glykosaminoglykane Heparansulfat und Dermatansulfat erforderlich ist. Durch die Katalyse der Hydrolyse von 2-O-Sulfatgruppen an Iduronsäureresten unterstützt IDS den lysosomenvermittelten Umsatz von Makromolekülen und ist in übergeordnete endolysosomale Transport- sowie autophagieassoziierte Prozesse eingebunden. Eine Störung der IDS-Aktivität führt zu lysosomaler Speicherung mit sekundären Auswirkungen auf zelluläre Stressantworten, den Umbau der extrazellulären Matrix und inflammatorische Signalnetzwerke. IDS wird daher häufig im Kontext des Glykosaminoglykan-Katabolismus, der Lysosomenbiologie und der Genotyp-Phänotyp-Beziehungen in Forschungsmodellen zur Mukopolysaccharidose Typ II (Hunter-Syndrom) untersucht.
IDS Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des IDS-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von IDS abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die IDS-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit IDS-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.