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HRASLS3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-409231-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
HRASLS3 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-409231-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
PLA2G16 kodiert HRASLS3, eine membranassoziierte Phospholipase/Acyltransferase, die die zelluläre Lipidzusammensetzung moduliert, indem sie Phospholipase‑A1/A2‑ und Lysophospholipid‑Acylierungsreaktionen katalysiert. Durch den Umbau phosphatidylcholinabgeleiteter Lipide und die Erzeugung bioaktiver Fettsäuren beeinflusst HRASLS3 die Membrandynamik, den vesikulären Transport sowie lipidvermittelte Signalwege, die mit Ras‑assoziierten Pfaden und zellulären Stressantworten verknüpft sind. Eine veränderte PLA2G16/HRASLS3‑Aktivität wurde in mehreren Modellkontexten mit einer Fehlregulation des Lipidstoffwechsels und Phänotypen in Verbindung gebracht, die für onkogene Transformation, Invasion und inflammatorische Signalgebung relevant sind. Diese Eigenschaften machen HRASLS3 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien, die Lipid‑Remodeling mit Proliferation, Migration und metabolischer Anpassung verknüpfen.
HRASLS3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen PLA2G16-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
HRASLS3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des PLA2G16-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der PLA2G16-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen HRASLS3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native PLA2G16-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von HRASLS3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des HRASLS3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem PLA2G16-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.