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HoxC9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404568-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HoxC9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404568-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HOXC9 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor HoxC9, einen sequenzspezifischen DNA-bindenden Regulator, der während der Embryogenese die anterior–posteriore Achse strukturiert und neuronale sowie mesodermale Differenzierungsprogramme steuert. In menschlichen Zellen beeinflusst HoxC9 Chromatinzustände und transkriptionelle Netzwerke, die über regulatorische Schaltkreise des HOX-Clusters und kofaktorabhängige Transkriptionskomplexe die Festlegung von Zelllinien, die neuronale Reifung und die regionale Identität kontrollieren. Eine dysregulierte HOXC9-Expression wurde in mehreren Tumorkontexten beschrieben, wobei veränderte, HOX-gesteuerte Genprogramme Proliferation, Migration und Differenzierungszustände beeinflussen können. Als Entwicklungsregulator mit kontextabhängigen onkogenen oder tumorsuppressiven Zusammenhängen wird HOXC9 häufig hinsichtlich seiner Rolle bei Zellschicksalsübergängen und krankheitsrelevantem transkriptionellem Remodeling untersucht.
HoxC9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HOXC9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HOXC9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HOXC9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HOXC9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.