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HoxB3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405460-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HoxB3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405460-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HOXB3 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor HoxB3, einen sequenzspezifisch an DNA bindenden Regulator, der während der Embryonalentwicklung zur Festlegung der anterior-posterioren Musterbildung und der Segmentidentität beiträgt. In menschlichen Zellen moduliert HoxB3 Transkriptionsprogramme, die mit Linienspezifikation, Differenzierung und morphogengesteuerten Signalnetzwerken verknüpft sind und gemeinsam Chromatinzustände sowie die entwicklungsbezogene Genexpression koordinieren. Eine fehlregulierte HOXB3-Expression wurde in mehreren Tumorkontexten mit veränderten Differenzierungszuständen und onkogener Transkriptionsverschaltung in Verbindung gebracht, was HOXB3 zu einem nützlichen Ansatzpunkt für die Untersuchung entwicklungsbezogener Reprogrammierung macht. Die experimentelle Analyse von HOXB3 unterstützt die Forschung zu genregulatorischen Netzwerken, epigenetischer Kontrolle des Zellschicksals und kontextabhängiger Funktion von Transkriptionsfaktoren.
HoxB3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HOXB3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HOXB3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HOXB3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HOXB3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.