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HoxA9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401583-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HoxA9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401583-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HOXA9 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor HoxA9, einen zentralen Regulator der anterior–posterioren Musterbildung sowie der hämatopoetischen Linienfestlegung durch sequenzspezifische DNA-Bindung und transkriptionelle Kontrolle entwicklungsbezogener Genprogramme. In menschlichen Zellen trägt HoxA9 zur Koordination von Proliferation und Differenzierung bei, indem es Netzwerke moduliert, die sich mit der Aufrechterhaltung von Stammzelleigenschaften, der myeloischen Reifung und einer chromatinabhängigen Transkriptionsregulation überschneiden. Eine dysregulierte HOXA9-Expression ist häufig mit leukämogenen Transkriptionszuständen und veränderter Selbsterneuerung assoziiert und macht HOXA9 zu einem breit untersuchten Knotenpunkt in Modellen hämatopoetischer Malignome. Seine Aktivität wird außerdem in der Entwicklungsbiologie und in epigenetischen Studien untersucht, um kontextabhängige Enhancer-Nutzung und genregulatorische Schaltkreise besser zu verstehen.
HoxA9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HOXA9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HOXA9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HOXA9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HOXA9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.