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HoxA5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402499-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HoxA5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402499-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HOXA5 kodiert den Homeobox-Transkriptionsfaktor HoxA5, einen sequenzspezifischen, DNA-bindenden Regulator, der während der Entwicklung zur Etablierung der anterior‑posterioren Musterbildung beiträgt und Programme der zellulären Differenzierung koordiniert. In adulten Geweben beeinflusst HoxA5 transkriptionelle Netzwerke, die den epithelial‑mesenchymalen Zustand, die Organisation der extrazellulären Matrix sowie kontextabhängige Reaktionen des Zellzyklus und der Apoptose steuern. Als Teil der regulatorischen Schaltkreise der HOX-Gene integriert es sich in chromatinbasierte und die Linienfestlegung bestimmende Signalwege, um Gewebeidentität und Umbauprozesse zu prägen. Eine fehlregulierte HOXA5-Expression oder epigenetische Stilllegung wurde in mehreren Gewebekontexten mit veränderten Differenzierungszuständen und tumorassoziierter transkriptioneller Reprogrammierung in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz als mechanistischer Knotenpunkt in der krankheitsmodellierenden Forschung unterstützt.
HoxA5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HOXA5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HOXA5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HOXA5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HOXA5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.