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HNF-1β Double Nickase Plasmid (h) | sc-400537-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HNF-1β Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400537-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HNF1B kodiert den Hepatozyten-Nuklearfaktor 1 Beta (HNF‑1β), einen Homeodomänen-haltigen Transkriptionsfaktor, der die epitheliale Differenzierung und Organogenese in Niere, Pankreas, Leber und Urogenitaltrakt reguliert. HNF‑1β bindet an Promotor- und Enhancer-Elemente, um Gennetzwerke zu koordinieren, die an tubulärem Transport, Zellpolarität und metabolischer Homöostase beteiligt sind, und integriert dabei Signalinputs, die epitheliale Identität und Morphogenese prägen. Störungen der HNF1B-abhängigen Transkriptionsprogramme sind mit angeborenen Anomalien von Niere und Harntrakt, zystischen Nierenphänotypen und monogenen Diabetes-Syndromen verknüpft und machen HNF1B zu einem zentralen Knotenpunkt für die Untersuchung entwicklungsbiologischer Transkriptionsregulation. In humanen Modellsystemen wird die Funktion von HNF‑1β häufig über Veränderungen der Linienfestlegung, der epithelialen Barriereigenschaften und der Expression nachgeschalteter Zielgene untersucht.
HNF-1β Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HNF1B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HNF1B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HNF1B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HNF1B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.