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HLA-G Double Nickase Plasmid (h) | sc-401226-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HLA-G Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401226-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HLA-G kodiert ein nicht-klassisches MHC-Klasse-I-Molekül mit eingeschränkter Gewebeverteilung, das zur Immuntoleranz beiträgt, indem es inhibitorische Rezeptoren auf NK-Zellen und T-Zellen bindet, darunter LILRB1/ILT2, LILRB2/ILT4 und KIR2DL4. Durch die Modulation von Antigenpräsentation, Zytotoxizität und Zytokinfreisetzung prägt HLA-G die lokale Immunüberwachung und unterstützt immunprivilegierte Mikroumgebungen wie die maternale–fetale Grenzfläche. Eine fehlregulierte HLA-G-Expression wurde mit veränderten anti-tumoralen und anti-viralen Immunantworten sowie mit entzündlichen und autoimmunen Phänotypen in Verbindung gebracht. Seine löslichen und membranständigen Isoformen machen es zu einem nützlichen Modellsystem zur Untersuchung posttranskriptioneller Regulation, alternativen Spleißens und einer immuncheckpoint-ähnlichen Signalgebung.
HLA-G Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HLA-G-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HLA-G abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HLA-G-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HLA-G-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.