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HLA-DQA1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403480-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HLA-DQA1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403480-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HLA-DQA1 kodiert die Alpha-Kette des HLA-DQ-Heterodimers, eines MHC‑Klasse‑II-Moleküls (Major Histocompatibility Complex), das vorwiegend auf antigenpräsentierenden Zellen exprimiert wird. Im endosomalen Antigenverarbeitungsweg präsentiert HLA‑DQ extrazellulär stammende Peptide an CD4+‑T‑Zellen und prägt damit die thymische Selektion, die periphere Immuntoleranz sowie die Aktivierung der adaptiven Immunantwort. Allelische Variation und veränderte Expression von HLA‑DQA1 beeinflussen die Peptidbindungsrepertoires und sind mit der Anfälligkeit für immunvermittelte Erkrankungen verbunden, einschließlich Autoimmunität und transplantationsbezogener Alloreaktivität. Als Teil des HLA‑Klasse‑II-Lokus wird HLA‑DQA1 häufig im Kontext von Antigenpräsentation, T‑Zell-Polarisierung und entzündlichen Signalnetzwerken untersucht.
HLA-DQA1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HLA-DQA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HLA-DQA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HLA-DQA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HLA-DQA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.