
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Histone Deacetylase 3 (HDAC3) CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400446-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Histone Deacetylase 3 (HDAC3) CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-400446-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Histondeacetylase 3 (HDAC3) ist eine HDAC der Klasse I, die im NCoR/SMRT-Corepressor-Komplex die zentrale katalytische Aktivität bildet, indem sie Acetylgruppen von Histonschwänzen und ausgewählten Nicht-Histon-Substraten entfernt und dadurch die Chromatinzugänglichkeit sowie Transkriptionsprogramme mitbestimmt. Über die epigenetische Steuerung von Enhancer- und Promotorzuständen trägt HDAC3 zur Zellzyklusprogression, zu DNA-Schadensantworten und zur linien-/gewebespezifischen Differenzierung bei und integriert Signalinputs, die die Expression metabolischer und entzündungsbezogener Gene beeinflussen. Eine fehlregulierte HDAC3-Aktivität oder -Rekrutierung wurde mit einer aberranten transkriptionellen Repression in zahlreichen Krankheitskontexten in Verbindung gebracht, darunter Krebs sowie neuroentwicklungs- und immunbezogene Erkrankungen, bei denen eine veränderte Chromatinacetylierung ein wiederkehrendes molekulares Merkmal ist. Als zentraler epigenetischer Regulator wird HDAC3 häufig hinsichtlich seines Einflusses auf Transkriptionsnetzwerke, Chromatin-Remodeling und die kontextabhängige Kontrolle der zellulären Identität untersucht.
Histone Deacetylase 3 (HDAC3) Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen HDAC3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Histone Deacetylase 3 (HDAC3) Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des HDAC3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der HDAC3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Histone Deacetylase 3 (HDAC3)-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native HDAC3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Histone Deacetylase 3 (HDAC3)-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Histone Deacetylase 3 (HDAC3)-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem HDAC3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.