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Histamine H4 Receptor Double Nickase Plasmid (h) | sc-402430-NIC | 20 µg | $410.00 |
HRH4 kodiert den Histamin-H4-Rezeptor (H4R), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor der Klasse A, der überwiegend an Gi/o koppelt und als Antwort auf Histamin die Chemotaxis von Immunzellen, die Zytokinfreisetzung und den Entzündungsgrundton moduliert. Die Rezeptoraktivierung beeinflusst Second‑Messenger‑Signale wie eine verringerte cAMP‑Produktion, die Mobilisierung von Calcium sowie die Aktivität nachgeschalteter MAPK/ERK‑Signalwege und prägt damit Programme für Leukozyten‑Trafficking und -Aktivierung. Die Expression von HRH4 in hämatopoetischen Zelllinien verknüpft diesen Rezeptor mit der Regulation allergischer Entzündungen und weiterer immunvermittelter Prozesse, was ihn für mechanistische Studien zu entzündlichen Signalnetzwerken relevant macht. Eine fehlregulierte Histamin‑H4R‑Signalübertragung wurde in präklinischen und translationalen Studien mit entzündlichen und pruritischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seine Nutzung als funktionellen Knotenpunkt zur Analyse immunologischer Signalwege stützt.
Histamine H4 Receptor Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HRH4-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HRH4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HRH4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HRH4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.