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Histamine H1 Receptor Double Nickase Plasmid (m) | sc-420948-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Histamine H1 Receptor Double Nickase Plasmid (m2) | sc-420948-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Hrh1 kodiert den murinen Histamin-H1-Rezeptor (HRH1), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der vorwiegend über Gq/11 signalisiert, um die Phospholipase C zu aktivieren, den intrazellulären Ca²⁺-Spiegel zu erhöhen und PKC- sowie MAPK/ERK-Signalwege zu stimulieren. HRH1 integriert Histamin-Signale in zelluläre Programme, die die Kontraktion glatter Muskulatur, die Gefäßpermeabilität, die Neurotransmission und die Aktivierung von Immunzellen steuern. Im zentralen Nervensystem und in peripheren Geweben beeinflusst HRH1 die Schlaf‑Wach‑Regulation, die sensorische Verarbeitung und entzündliche Signalnetzwerke. Eine fehlregulierte HRH1-Aktivität wurde mit Modellen allergischer Entzündung, Pruritus, Hyperreagibilität der Atemwege und neuroinflammatorischen Phänotypen in Verbindung gebracht und ist damit für mechanistische Untersuchungen histaminerger Schaltkreise relevant.
Histamine H1 Receptor Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Hrh1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Hrh1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Hrh1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Hrh1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.