Date published: 2026-7-12

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Histamine H1 Receptor Double Nickase Plasmid (h): sc-401393-NIC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • Das Histamine H1 Receptor Double Nickase Plasmid (h) wird als Plasmid-Paar geliefert. Die einzelnen Plasmide kodieren für eine D10A mutierte Cas9 Nuklease sowie für je eine unterschiedliche, zielspezifische 20nt guide RNA (gRNA) Sequenz. Dies erlaubt eine hohe Knockout-Effizienz bei gleichzeitig größerer Spezifität als das entsprechende CRISPR/Cas9 KO Plasmid
  • gRNA Sequenzpaare liegen ca. 20 bp auseinander um ein spezifisches Cas9-vermitteltes "Double Nicking" der genomischen DNA zu erlauben und so im Resultat den Effekt eines Doppelstrangbruchs nachzuahmen.
  • Ein Plasmid kodiert für ein Puromycin-Resistenzgen zur Selektion von stabilen Knockout-Zellen. Das andere Plasmid kodiert für ein GFP-Gen für den visuellen Nachweis der Transfektion
  • Histamine H1 Receptor Double-Nickase-Plasmid (h) und Histamine H1 Receptor Double-Nickase-Plasmid (h2) kodieren unterschiedliche gepaarte gRNA-Designs, die auf HRH1 abzielen. Möglicherweise ist eines oder sind beide Designs verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: Histamine H1 Receptor: sc-374621
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    Histamine H1 Receptor Double Nickase Plasmid (h)

    sc-401393-NIC
    20 µg
    $410.00

    Histamine H1 Receptor Double Nickase Plasmid (h2)

    sc-401393-NIC-2
    20 µg
    $410.00

    HRH1 kodiert den humanen Histamin-H1-Rezeptor (H1R), einen G‑Protein-gekoppelten Rezeptor der Klasse A, der vorwiegend an Gq/11 gekoppelt ist und Histaminsignale in die Aktivierung der Phospholipase C, die Bildung von Inositolphosphaten, die Mobilisierung intrazellulären Ca2+ sowie PKC‑abhängige Programme überführt. Die H1R-Signalgebung überschneidet sich mit MAPK/ERK- und NF‑κB‑Signalwegen und reguliert so Gefäßtonus und -permeabilität, die Kontraktion glatter Muskulatur sowie die Expression inflammatorischer Gene in Immun- und Epithelkontexten. Veränderte HRH1-Aktivität und -Expression wurden mit bronchialer Hyperreagibilität, allergischer Entzündung, Pruritus und neuroimmuner Modulation in Verbindung gebracht, was HRH1 zu einem geeigneten Knotenpunkt für die Untersuchung der histaminergen Regulation von Barriere- und neuronaler Funktion macht. HRH1 wird zudem als Modell-GPCR genutzt, um Rezeptordesensibilisierung, β‑Arrestin‑vermitteltes Trafficking und ligandenverzerrte (biased) Signalgebung zu untersuchen.

    Histamine H1 Receptor Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HRH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HRH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HRH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.

    Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HRH1-Störung.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.