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HIP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402515-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HIP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402515-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes HIP1 (Huntingtin-interagierendes Protein 1) kodiert einen endozytotischen Adapter, der clathrinbeschichtete Gruben mit dem Aktin-Zytoskelett verbindet und den Transport von Rezeptor-Tyrosinkinasen sowie anderen Membranproteinen koordiniert. Über seine ANTH-Domäne und Interaktionen mit Clathrin/AP-2 trägt HIP1 zur Regulation von Internalisierung, Recycling und Signalausgabe von Wachstumsfaktorrezeptoren bei und beeinflusst damit Signalwege, die Proliferation, Überleben und die Dynamik des Zytoskeletts steuern. Veränderte HIP1-Expression oder genomische Umlagerungen wurden bei mehreren Krebsarten beschrieben und werden hinsichtlich ihres Einflusses auf Rezeptorumsatz und onkogene Signalübertragung untersucht. HIP1 wird außerdem im Kontext von Proteostase und Neurobiologie erforscht, da es funktionell mit Huntingtin-assoziierten Prozessen verknüpft ist.
HIP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HIP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HIP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HIP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HIP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.