Date published: 2026-7-11

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HIF1a CRISPR Activation Plasmid (m): sc-420856-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • HIF1a CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • HIF1a CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom HIF1a CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom HIF1a CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Hif1a-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: HIF1a: sc-13515
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    ProduktKatalog #EINHEITPreisANZAHLFavoriten

    HIF1a CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-420856-ACT
    20 µg
    $397.00

    HIF1a CRISPR Activation Plasmid (m2)

    sc-420856-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das murine **Hif1a** kodiert den Hypoxie-induzierbaren Faktor 1 alpha (HIF1a), einen sauerstoffsensitiven Transkriptionsfaktor, der zelluläre Antworten auf eine verringerte Sauerstoffspannung integriert. Stabilisiertes HIF1a dimerisiert mit ARNT und aktiviert Gene mit Hypoxie-Response-Elementen, die den glykolytischen Stoffwechsel, angiogene Signalgebung, Erythropoese, mitochondriale Funktion und das Zellüberleben regulieren und dabei Signaleingänge aus den PI3K–AKT–mTOR- und MAPK-Signalwegen einbinden. HIF1a koordiniert außerdem inflammatorische und immunologische Programme über Crosstalk mit NF-κB- und Redox-Signalwegen und prägt so myeloide Polarisierung sowie Barriereanpassung. Fehlregulierte HIF1a-Signalgebung wird in Mausmodellsystemen breit als mechanistischer Knotenpunkt in Studien zu Ischämie, chronischer Entzündung, Fibrose, Stoffwechselerkrankungen und der Tumorhypoxie-Biologie genutzt.

    HIF1a Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Hif1a-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    HIF1a Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Hif1a-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Hif1a-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen HIF1a-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Hif1a-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von HIF1a-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des HIF1a-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Hif1a-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.