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HIF1a CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-420856-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
HIF1a CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-420856-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine **Hif1a** kodiert den Hypoxie-induzierbaren Faktor 1 alpha (HIF1a), einen sauerstoffsensitiven Transkriptionsfaktor, der zelluläre Antworten auf eine verringerte Sauerstoffspannung integriert. Stabilisiertes HIF1a dimerisiert mit ARNT und aktiviert Gene mit Hypoxie-Response-Elementen, die den glykolytischen Stoffwechsel, angiogene Signalgebung, Erythropoese, mitochondriale Funktion und das Zellüberleben regulieren und dabei Signaleingänge aus den PI3K–AKT–mTOR- und MAPK-Signalwegen einbinden. HIF1a koordiniert außerdem inflammatorische und immunologische Programme über Crosstalk mit NF-κB- und Redox-Signalwegen und prägt so myeloide Polarisierung sowie Barriereanpassung. Fehlregulierte HIF1a-Signalgebung wird in Mausmodellsystemen breit als mechanistischer Knotenpunkt in Studien zu Ischämie, chronischer Entzündung, Fibrose, Stoffwechselerkrankungen und der Tumorhypoxie-Biologie genutzt.
HIF1a Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Hif1a-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
HIF1a Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Hif1a-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Hif1a-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen HIF1a-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Hif1a-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von HIF1a-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des HIF1a-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Hif1a-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.