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HGK Double Nickase Plasmid (m) | sc-424141-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
HGK Double Nickase Plasmid (m2) | sc-424141-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Map4k4 kodiert die Serin/Threonin-Kinase HGK (MAP4K4), einen upstream-Regulator der MAPK-Signalübertragung, der extrazelluläre Signale mit der Aktivierung der JNK- und p38-Wege sowie nachgeschalteten transkriptionellen Programmen verknüpft. In Mauszellen integriert HGK Signale von Zytokinen und zellulärem Stress, um Zytoskelett-Umbau, Migration und Entzündungsreaktionen zu modulieren, und kann über Cross-Talk innerhalb von Kinase-Netzwerken auch Apoptose und die metabolische Homöostase beeinflussen. Genetische und funktionelle Studien bringen Map4k4 mit Prozessen in Verbindung, die für Insulinsensitivität, Fett- und Muskelbiologie, Endothelfunktion und die Aktivierung von Immunzellen relevant sind, was es zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Analyse kinasegetriebener Signalhierarchien macht. Eine veränderte MAP4K4-Aktivität wurde in experimentellen Modellen mit Mechanismen in Zusammenhang gebracht, die kardiometabolischen und inflammatorischen Krankheitsphänotypen zugrunde liegen, was ihre breite Relevanz in der pathway-orientierten Forschung unterstreicht.
HGK Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Map4k4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Map4k4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Map4k4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Map4k4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.