Date published: 2026-7-17

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HGFA CRISPR Activation Plasmid (h): sc-404422-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • HGFA CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • HGFA CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom HGFA CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom HGFA CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der HGFAC-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: HGFA: sc-515126
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    HGFA CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-404422-ACT
    20 µg
    $397.00

    HGFAC kodiert den Hepatozyten-Wachstumsfaktor-Aktivator (HGFA), eine sekretierte Serinprotease, die Pro‑HGF proteolytisch in aktives HGF umwandelt und dadurch die parakrine Signalübertragung über die MET‑Rezeptor-Tyrosinkinase steuert. Durch die Regulation von HGF/MET‑getriebenen Signalwegen, darunter PI3K–AKT, RAS–MAPK und nachgeschaltete Programme, die mit Zellmotilität, Morphogenese und Umbau der extrazellulären Matrix verknüpft sind, trägt HGFA zur Feinabstimmung von Gewebereparatur und der epithelial‑stromalen Kommunikation bei. Eine fehlregulierte HGFA‑Aktivität oder veränderte Signalgebung der HGF/MET‑Achse ist mit aberranten Proteasenetzwerken und Veränderungen des Mikromilieus assoziiert, wie sie in der Krebsbiologie und in Kontexten entzündlichen Gewebeumbaus beobachtet werden. Als upstream gelegener Modulator der HGF‑Verfügbarkeit wird HGFAC häufig in proteolytischen Kaskaden und Signalweg‑Crosstalk untersucht, die Invasions‑assoziierte Phänotypen und organspezifische Homöostase beeinflussen.

    HGFA Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen HGFAC-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    HGFA Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des HGFAC-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der HGFAC-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen HGFA-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native HGFAC-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von HGFA-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des HGFA-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem HGFAC-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.