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HFE CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-420841-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
HFE CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-420841-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen **Hfe** kodiert **HFE**, ein MHC-Klasse-I-ähnliches Zelloberflächenprotein, das mit **β2‑Mikroglobulin** assoziiert ist und die transferrinrezeptorvermittelte Eisenaufnahme reguliert, wodurch die intrazelluläre und systemische Eisenhomöostase fein abgestimmt wird. Durch die Modulation von Eisensensorik und -transport beeinflusst HFE Signalwege, die mit der Ferritinspeicherung, der Regulation der Hepcidin-Achse und oxidativen Stressantworten verknüpft sind. Eine veränderte **Hfe**-Aktivität kann die Eisenverteilung stören und eisenabhängige zelluläre Schädigungen fördern, was das Gen für Studien zur Eisenverarbeitung in Leber und Makrophagen, zur Erythropoese sowie zur entzündungsassoziierten metabolischen Umprogrammierung relevant macht. In Mausmodellen wird **Hfe** häufig im Zusammenhang mit Eisenüberladungsphänotypen und nachgeschalteten Gewebestress-Programmen untersucht.
HFE Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Hfe-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
HFE Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Hfe-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Hfe-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen HFE-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Hfe-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von HFE-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des HFE-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Hfe-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.