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Heme Oxygenase 2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402580-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Heme Oxygenase 2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402580-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HMOX2 kodiert die Hämoxygenase 2 (HO-2), ein konstitutiv exprimiertes, ER-assoziiertes Enzym, das den Abbau von Häm zu Biliverdin, freiem Eisen und Kohlenmonoxid katalysiert. Durch die Regulation des intrazellulären Häms und des Redoxgleichgewichts trägt HO-2 zur Zytoprotektion, zur mitochondrialen Funktion und zur Eisenhomöostase bei und greift dabei in Antworten auf oxidativen Stress sowie in inflammatorische Signalwege ein. Über die endogene CO-Produktion beeinflusst die HO-2-Aktivität den Gefäßtonus und die neuronale Signalübertragung, wodurch HMOX2 mit Signalwegen verknüpft ist, die für Neurobiologie und kardio-metabolischen Stress relevant sind. Fehlregulierte Hämverarbeitung und Mechanismen oxidativer Schädigung beziehen HMOX2 in Studien zu Neurodegeneration, Modellen der Ischämie-Reperfusionsverletzung und entzündlich bedingten Gewebeschäden ein, ohne damit klinische Outcomes zu implizieren.
Heme Oxygenase 2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HMOX2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HMOX2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HMOX2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HMOX2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.