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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Hck Double Nickase Plasmid (h) | sc-401507-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Hck Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401507-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
HCK kodiert Hck, eine nichtrezeptorische Tyrosinkinase der Src-Familie, die in hämatopoetischen und myeloischen Zelllinien besonders stark vertreten ist und Signale aus Immunrezeptoren und Zytokinen in phosphorylierungsabhängige Signalwege überführt. Hck ist an Signalwegen beteiligt, die die angeborene Immunaktivierung, Fc‑Rezeptor-Signalisierung, integrinvermittelte Adhäsion, Phagozytose und das Remodelling des Zytoskeletts steuern und dadurch Zellmigration und Entzündungsreaktionen beeinflussen. Über Wechselwirkungen mit PI3K/AKT-, MAPK- und NF‑κB-assoziierten Netzwerken trägt Hck zur Regulation von Proliferation, Überleben und Differenzierung in Immunzellen bei. Eine fehlregulierte HCK‑Aktivität oder ‑Expression wurde mit abweichender myeloischer Signalübertragung in Verbindung gebracht und u. a. im Kontext der Leukämiebiologie sowie der Funktion tumorassoziierter Makrophagen in entzündlichen Mikroumgebungen untersucht.
Hck Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HCK-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HCK abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HCK-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HCK-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.