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haptoglobin Double Nickase Plasmid (m) | sc-420935-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Hp** kodiert Haptoglobin, ein sezerniertes Akutphasen-Glykoprotein, das extrazelluläres Hämoglobin bindet, um hämgetriebene oxidative Schäden zu begrenzen und Eisen zu konservieren. Der Haptoglobin–Hämoglobin-Komplex wird vorwiegend über die CD163-vermittelte Aufnahme in Makrophagen entfernt, wodurch Hp mit der angeborenen Immunregulation, der Redox-Homöostase und der inflammatorischen Signalübertragung verknüpft ist. Die Hp-Expression wird durch Zytokine wie IL-6 über Akutphasen- und JAK/STAT-assoziierte Transkriptionsprogramme stark induziert, was Hp zu einem nützlichen Marker systemischer Entzündung macht. Eine veränderte Hp-Biologie ist relevant für Studien zu Hämolyse, anämieassoziiertem Gewebestress, hepatischen Akutphasenreaktionen sowie inflammatorischem Remodeling bei metabolischen und kardiovaskulären Phänotypen.
haptoglobin Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Hp-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Hp abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Hp-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Hp-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.